Überprüfung Umbau HERA-Ring zur U-Bahn

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Beschreibung des Vorschlags

Der HERA-Ring von DESY ist seit 2007 abgeschaltet und „vergammelt“ seit dieser Zeit. Neue Experimete sind bisher mangels Forschungsideen nicht vorgesehen. Der Tunnel, der in den 80er Jahren in Schildvortriebsweise gebaut worden ist hat einen Innendurchmesser von 5,20 m. Genug für eine eingleisige U-Bahn nach Hamburger Profil. Ich halte es für prüfenswert für eine neue U5, ob dieser Tunnel als eingleisiger Ringtunnel für eine neue U-Bahn-Anbindung für Lurup und die Arenen genutzt werden kann. Dieser müsste ggf. natürlich umgebaut werden. Neue Haltestellen und Notausgänge müssten nachträglich gebaut werden.

Bei Events (Fussballspielen etc.) könnte die U-Bahn zusätzlich im Ring verkehren, um Besucher zu den Parkplätzen zu bringen.

In einer bereits etwas älteren Planungsidee kann man sich dazu nochmal ein Konzept von mir anschauen:

(LINK):

https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=ztSS82bQq0G0.k17N4XkjuDOM

 

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3 Kommentare zu “Überprüfung Umbau HERA-Ring zur U-Bahn

  1. Auch wenn der HERA-Ring das Herz jedes U-Bahn-Fans höher schlagen lässt, ist zu bedenken, dass die Erschütterungen von U-Bahn-Zügen wahrscheinlich für den kreuzenden und in betrieb befindlichen PETRA-Ring nicht akzeptabel wären.

    1. Sicherlich ist davon auszugehen, dass man in den Tunnel ein Masse-Feder-System einbauen müsste. Ich bin mittlerweile in 3 von den 4 Tunnelabschnitten gewesen und sehe da keine wirklichen Probleme.

      Darüber hinaus muss man aber auch einmal die Zeitspanne von solchen Projekten wie der U5 überblicken. PETRA III wird, wenn die U5 einmal im Jahre 2033 oder später in den Betrieb gehen wird wahrscheinlich auch schon längst abgeschaltet sein. Ob dann selbst das neuste XFEL-Projekt überhaupt noch läuft, mag ich auch zu bezweifeln ! Im Jahre 2033 wird man sich schon längst auf das ILC-Projekt in Japan konzentriert haben. Das ganze Projekt DESY gehört dann vermutlich sogar insgesamt schon Vergangenheit an und dort entsteht vielleicht sogar ein neuer Stadtteil – wenn man denn dann überhaupt noch so viele Wohnungen benötigt (Demografischer Wandel).

      Aber auch wenn nicht: Der HERA-Ring liegt deutlich tiefer als der PETRA III- Ring (der teilweise sogar über der Ebene in einem aufgeschütteten Damm liegt).

       

      Kleine Info noch: Am 7. November 2015 ist bei DESY Tag der offenen Tür. Leider können sich die Besucher diesmal nur rund 200 Meter des HERA-Tunnels anschauen.

  2. Weiter ist zu bedenken, dass die Halle West zum einen noch teilweise genutzt wird, zum anderen ist von Halle West südwärts noch eine kontaminierte Zone, welche nicht genutzt werden kann. Ähnliches ist auch an anderen Stellen vorhanden. Ein Rückbau dieser Stellen und der Abtransport der immer noch im gesamten Ring vorhandenen Rohre, Kühlungen etc., die zum Teil auch strahlen, kann unter Umständen sehr teuer sein. (Es gibt einen Grund warum ich bisher immer mit Geigerzähler im Tunnel war.)

    Zum zweiten wird sich DESY sicher erstmal querstellen, da nicht nur PETRA gestört wird sondern auch der neue, im Bau befindliche, XFEL.

    //Kristian

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