[U5] über das UKE führen

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Beschreibung des Vorschlags

1.) Einleitung:
Nun dann, die U5 soll also (irgendwann) kommen. Gebaut werden soll sie wohl per Schildvortrieb, um den Oberflächenverkehr möglichst nicht zu stören.
Unter diesen Umständen meine ich dann aber: Wenn man sich schon die Luxuslösung Schildvortrieb gönnen möchte, braucht man sich nicht mehr an den Verlauf der großen Hauptstraßen halten, sondern kann auch seitlich von diesen Ziele mit großem Verkehrsaufkommen erschließen.

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2.) Stationen:
Dieser Vorschlag befasst sich mit dem Nordkorridor der westlichen Linienhälfte über den Siemersplatz.
Alle Zugänge sollen, soweit nicht anders beschrieben, über Treppen, Rolltreppen sowie einen Aufzug verfügen.
Der durchschnittliche Abstand zwischen den Stationen soll etwa 800 – 850 Meter betragen. Hiervon weichen ab: UKE – Hoheluftbrücke (ca. 1000 m) und Universität (ca. 600m).

2.1.) Hagenbecks Tierpark:
Der Hauptzugang sollte in den Zugangsbereich der U2 integriert werden und somit kurze Umsteigewege sicherstellen. Der Ostzugang würde als Zugang für das angrenzende Wohngebiet und den NDR dienen.

2.2.) Oddernskamp:
Station mit zwei Zugängen. Übergang zur Buslinie 281.

2.3.) Siemersplatz:
Station mit zwei Zugängen. Beim Westzugang müssten vermutlich aufgrund der Platzverhältnisse Treppen, Rolltreppen und Aufzug getrennt voneinander angeordnet werden. Übergang zu mehreren Buslinien:
[M15]: S Burgwedel – U Niendorf Markt – U Siemersplatz – Gärtnerstr. – U Hoheluftbrücke – U Schlump – S Altona-Mitte
[M22]: Nedderfeld – U Siemersplatz – U Hudtwalckerstraße – City Nord – U S Rübenkamp (U5-Querspange)
[281]: unverändert, jedoch ohne den Südarm Hagenbecks Tierpark – UKE

2.4.) Süderfeldstraße:
Eine „Füllstation“ zwischen Siemersplatz und UKE mit zwei Zugängen. Der Südzugang erschließt die Süderfeldstraße sowie über einen Nebeneingang den nördlichen Bereich des UKE. Der Nordzugang würde auf dem zentralen (Park-)Platz des Wohnparks Süderfeldstraße liegen und auch das Gymnasium Corveystraße fußläufig mit anbinden.

2.5.) Universitätsklinikum Eppendorf:
Mit über 9000 Beschäftigten zählt das UKE zu den größten Arbeitgeber in diesem Teil der Stadt, hieraus resultiert ein entsprechend großes Fahrgastaufkommen. Am Nordende der Station würde westlich der Hauptzufahrt zum UKE ein Nordzugang mit Treppen und Rolltreppen entstehen. Unter der UKE-Hauptzufahrt hindurch würde sich die Verteilerebene ausbreiten. Östlich der UKE-Hauptzufahrt würde dann der Hauptzugang der Station entstehen, hier würde auch ein Aufzug entstehen. Der Südzugang zur Station würde an der Nordseite der Breitenfelder Straße entstehen und ebenfalls mit Treppen, Rolltreppen und einem Aufzug ausgeführt werden.
Am Hauptzugang Übergang zu zwei Buslinien:
[M20]: S Altona Mitte – S Holstenstr. – Gärtnerstr. – U UKE – U Kellinghusenstraße
[M25]: unverändert, jedoch nicht mehr über U Kellinghusenstraße

2.6.) Hoheluftbrücke:
Übergangsstation zur U3, ab hier übernimmt die U5 den Linienweg der bisherigen M5-Busse. Um kurze Umsteigewege zwischen Untergrund- und Hochbahn wenigsten halbwegs zu ermöglichen, müsste der Hauptzugang im bisherigen Eingangsbereich der U3-Station entstehen. Als Fläche hierzu eignet sich ausschließlich das ohnehin derzeit leerstehende Ladengeschäft (ehemals Blumenladen). Die Rolltreppen und Aufzüge sollten ohne Zwischenebene direkt auf die Tunnel-Bahnsteigebene führen. Für die Treppen wäre vermutlich eine kleine Zwischenebene erforderlich. Der Nordzugang der Station sollte auf der Nordseite des Lehmwegs entstehen, soweit die Platzverhältnisse dies zulassen (ansonsten z.B. Aufzug südlich des Lehmwegs).
Am Hauptzugang Übergang zur Buslinie M15 (S Burgwedel – U Niendorf Markt – U Siemersplatz – Gärtnerstr. – U Hoheluftbrücke – U Schlump – S Altona-Mitte)

2.7.) Bezirksamt Eimsbüttel:
Station mit zwei Zugängen westlich der Grindelallee. Übergang zur Buslinie 209 (U S Sternschanze – U Schlump – U Bezirksamt Eimsb. – Alsterchaussee – Streekbrücke – U Goldbekplatz – U Borgweg).

2.8.) Universität:
Die U-Bahn-Station Universität sollte genau unter dem Unicampus entstehen. Station mit zwei Zugängen.
Der U-Bahnhof ersetzt die Bushaltestellen Grindelhof und Universität/Staatsbibliothek, die vermutlich aufgelassen würden oder nur durch die .

2.9.) Dammtor:
Am dem Dammtorbahnhof wird die U5 voraussichtlich bis zum Jungfernstieg größtenteils parallel mit der U1 verkehren, nördlich des Dammtorbahnhofs ist voraussichtlich ein Kreuzung notwendig.
Der Hauptzugang des U-Bahnhofs Dammtor würde auf dem Dag-Hammarskjöld-Platz entstehen. Ein weiterer Zugang würde nördlich der Edmund-Siemers-Allee entstehen.

Metadaten zu diesem Vorschlag

Bewertung dieses Vorschlags

7 Benutzerbewertungen und redaktionelle Bewertung (3.6)
Durchschnittliche Benutzerbewertung:
Konzeptionelle Bewertung (3.7)
Technische Bewertung (3.7)
Finanzielle Bewertung (2.7)
Redaktionelle Bewertung:
Konzeptionelle Bewertung (5)
Technische Bewertung (4)
Finanzielle Bewertung (2.5)

Realisierungshorizont: langfristig

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Begründung der Bewertung durch die Redaktion

Wir halten die Argumentation, bei Schildvortrieb nicht den Straßenverläufen folgen zu müssen, für sehr gut. Die Linie direkt über das UKE zu führen erscheint dann äußerst naheliegend. Darum geben wir dem Vorschlag konzeptionell eine sehr gute Note. Technisch dürfte es einige kleinere, aber überwindbare Hürden geben - der Vorschlag bekommt hier trotzdem eine gute Note. Finanziell vergeben wir eine mittlere Note, denn auch bei verbesserter Erschließungswirkung bleiben die Kosten eines durchgehenden Schildvortriebstunnels mit aufwändigen Haltestellenbauten etc. im Verhältnis zum Nutzen sehr hoch.

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5 Kommentare zu “[U5] über das UKE führen

  1. Der Bahnhof am Dammtor sollte besser zwischen Stephansplatz und Dammtor liegen, um beide zu verbinden. Der Abschnitt bis Hoheluftbrücke ist sozusagen ein „Selbstgänger“, da der Bedarf hinlänglich bekannt ist. Die Haltestelle am UKE ist gut, der Südausgang sollte vielleicht besser an einer Kreuzung zur Curschmannstr. oder Löwenstr. liegen, um einen größeren Einzugsbereich zu bekommen. Dann die Himmelsrichtung zu wechseln, finde ich nicht gut, zumal am Hagenbecks Tierpark nichts ist, was eine zweite U-Bahn-Linie rechtfertigen würde. Vom UKE oder Siemersplatz aus könnte man besser relativ geradlinig nach Groß-Borstel gehen mit der Option einer Verlängerung nach Niendorf.

    1. U Dammtor zwischen Stephansplatz und Dammtor: Das würde nebenbei den recht kurzen Haltestellenabstand zur Universität erhöhen. Insofern eine gute Idee.
      U5 nach Groß-Borstel / Niendorf: Könnte ich gut mit leben, dies steht jedoch derzeit nicht auf der politischen Agenda. Der Vorschlag sollte bewusst kein eigenes Konzept, sondern eine Verbesserung der bestehenden offiziellen Überlegungen sein.
       

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