S4-Verschwenkung und Anbindung „Meiendorfer Straße“

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Beschreibung des Vorschlags

Ergänzug der Planung der S4:

Anbindung an eine S4 Haltestelle „Meiendorfer Strasse“. Hierfür wird eine Verschwenkung der vorgesehenen S4-Trassierung übernommen und eine Tunnelhaltestelle für die neue S-Bahnlinie realisiert. Dadurch wird das Wohngebiet Wildschwanbrook mit einem Schnellbahnanschluss angebunden. Auch eine Anbindung des schienengebundenen Nahverkehrs an eine wichtige Metrobuslinie (M24) würde dadurch realisiert werden.

Darüber hinaus sollten auch zusätzliche Zwischenhaltestellen realisiert werden: S4 Delingsdorfer Weg und S4 Brauner Hirsch.

Dieser Vorschlag sollte zumindest m.E. in der S4 Planung überprüft werden. Auch wenn das Projekt mittlerweile relativ teuer erscheint (1 Mrd. Euro), macht es aus meiner Sicht immer deutlich mehr Sinn, möglichst viele der möglichen Fahrgäste an Trassenprojekte anzubinden, auch wenn sich die Fahrzeiten anderer Fahrgäste dadurch etwas verlängern würden.

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5 Kommentare zu “S4-Verschwenkung und Anbindung „Meiendorfer Straße“

  1. Gerade der vorgeschlagene Tunnel wird die Strecke noch einmal deutlich teurer machen und damit ihre Realisierungschancen verringern. Auch wenn eine direkte Anbindung z.B. der Wildschwanbrook-Siedlung schön wäre, so sollte hier doch die billigere Alternative einer Stichstraße gegenüber des Hellmesbergerwegs zur Bahnlinie, einer Station dort am Ende der Straße und einer Verschwenkung der Linie 275 von der Künnekestraße zu diesem neuen Bahnhof gewählt werden (dann aber auch zu den Zeiten, zu denen die 275 bislang am Wildschwanbrook endet).

  2. Ab Bad Oldesloe wird dann keiner mehr mit der S4 sondern alle mit Regionalzügen zum Hbf. Fahren und allenfalls dort in die S-Bahn umsteigen. Dies verfehlt jedoch den Effekt, den überlasteten Hbf. mit einer Durchbindung in den City-Tunnel zu entlasten. Allenfalls eine U1-Stichstrecke halte ich für möglich.

  3. @  ekorre und jonas.borg

    Natürlich würde eine solche Streckenverschwenkung das Projekt noch einmal teurer machen. Da stimme ich zu. Viel entscheidender ist allerdings der Kosten-Nutzen-Faktor. Und dieser könnte unter Umständen durch die zusätzliche Anbindung eines Hamburger Stadtteils und auch einer wichtigen Metrobuslinie entsprechend „gehebelt“ werden. Ob das wirklich zutreffen würde, natürlich auch unter der Berücksichtigung längerer Fahrzeiten, müsste selbstverständlich geprüft werden.

    Ggf. könnte die Anbindung vom nördlichen Rahlstedt (Hts. Meiendorfer Strasse) auch erst in einem zweiten Schritt erfolgen, wenn die heutige Streckenauslegung von einem 20 Minuten-Takt auf einen 10 Minuten-Takt erhöht werden würde.

    So könnte es einmal zu folgendem Szenario führen:

    20 Minuten-Takt (erste 10 Minuten): S4 (Bad Oldesloe[alle 60Min]) – Ahrensburg-Gartenholz – Ahrensburg – (auf direktem Weg ohne Schlenker über Hts. Meiendorfer Strasse) – Rahlstedt – Hauptbahnhof – Jungfernstieg – Altona-Nord – (ggf. weiter in Richtung Elmshorn)  >>>gemäß heutiger Planung *<<<

    20 Minuten-Takt (folgende 10 Minuten): S41 Ahrensburg-Gartenholz – Ahrensburg – Brauner Hirsch – Meiendorfer Strasse – Delingsdorfer Weg – Rahlstedt – Hauptbahnhof – Dammtor – Altona-Nord – (ggf. weiter in Richtung Elmshorn)

    *) Nur optionale Vorbereitungen für die Aus- und Einfädelung zur Meiendorfer Strasse, sowie optional vorbereitend auch die Haltestellen „Brauner Hirsch“ und „Delingsdorfer Weg“

    Extra dorthin eine U1 -Stichstrecke zu bauen halte ich nun wiederum für vollkommen abwegig. Viel zu teuer und betrieblich und konzeptionell schwierig.

  4. Moin nochmal,

    hab mal ne Frage an die Stadtplaner (Redaktion u.a.) hier:

    Mir ist gerade aufgefallen, dass das Naturschutzgebiet Stellmoor offensichtlich erweitert wurde. Ist das richtig ?

    Als ich von ca. 1 1/2 Jahren diese Idee aufgestellt hatte (damals auf NahverkehrHAMBURG.de gepostet), habe ich natürlich auch ein Auge auf das Naturschutzgebiet gerichtet und dementsprechend eine einigermaßen umweltverträgliche Trassenvariante gewählt. Nun stelle ich aber fest, dass dieses Naturschutzgebiet offensichtlich erweitert worden ist.

    Daher müsste der oben beschriebene Tunnel zur Haltestelle „Meiendorfer Strasse“ entsprechend umweltverträglich im Schildvortrieb hergestellt werden und unter Umständen müsste ggf. auch eine etwas veränderte Trassenvariante gewählt werden (z.B. der nördliche Abzweig weiter in Richtung Norden verschoben).

    1. Eine Erweiterung des Naturschutzgebietes wäre möglich. Zumindest wurde §1 der Schutzgebietsverordnung, der die Ausdehnungs des Schutzgebiets definiert, im September 2015 geändert. In welcher Weise ist mir aber unklar und die Ausdehnung ist ohne zusätzliche Unterlagen nicht verständlich.

      Ich sehe jedoch nicht, wo eine mögliche Erweiterung mit deinem Vorschlag kollidieren sollte. Auf der Openstreeetmap ist das Naturschutzgebiet in dem von deinem Vorschlag betroffenen Bereich seit 2012 unverändert eingezeichnet und enthält dort bereits alle unbebauten Grundstücke.

       

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