Ost-West-Linie zur besseren Erschließung der Innenstadt in Ergänzung zu den beiden Touristenlinien

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Beschreibung des Vorschlags

Mit dieser Linie möchte ich nun die Reihe meiner Hamburger Vorschläge abschließen. Als Vervollständigung meines zunächst vornehmlich touristischen Zwecken dienenden Netzes aus einer Speicherstadtlinie und einer Nord-Süd-Linie soll diese Linie nun doch schon richtigem Verkehr dienen, wenn auch noch weitgehend im zentralsten Bereich. Diese Ost-West-Linie (östlich der Alster in Nord-Süd-Richtung) erschließt sowohl die Mönckebergstraße, als auch die Neustadt in einem Bereich, der heute in dieser Relation nicht bedient wird. Es wird dort auch stellenweise relativ eng werden, mit Blick auf Straßenbahnstrecken in anderen Städten und darauf, dass Straßenbahnen weniger Platz benötigen, als Busse, halte ich eine solche Führung jedoch für technisch problemlos möglich, wenn auch wahrscheinlich für politisch schwer durchsetzbar. Dennoch gehe ich davon aus, dass ein Bedarf vorhanden ist. Die Einrichtung einer Fußgängerzone mit Straßenbahn wäre in den engen Bereichen wohl erstrebenswert.

Mit den Verlängerungen zum Goldbekplatz und nach Altona habe ich bereits Linienführungen vorgeschlagen, wie ich sie für die anderen beiden Linien nur angedeutet habe, da mir diese Linienführungen als logisch erscheinen. Die Endpunkte sollten aber auch nicht als endgültig betrachtet werden, sondern Möglichkeiten der weiteren Ausdehnung zulassen, wodurch auch diese Linie gut in ein künftiges umfangreiches Straßenbahnnetz zu intergrieren wäre. Ich habe daher zahleiche mögliche Erweiterungen durch Pfeile angedeutet. So wäre eine Verlängerung nach Winterhude zur U2 bzw. U1 sicher ebenso sinnvoll, wie eine Verlängerung über Altona hinaus, aber auch andere Ergänzungen wären möglich und erstrebenswert (siehe Pfeile).

Anders als bei den anderen beiden vorgeschlagenen Linie, sollten hier jedoch nur moderne Fahrzeuge zum Einsatz kommen.

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3 Kommentare zu “Ost-West-Linie zur besseren Erschließung der Innenstadt in Ergänzung zu den beiden Touristenlinien

  1. Ich möchte mich bei der Redaktion dafür bedanken, dass sie meinen Vorschlag allgemein sehr befürwortet. In einigen Details möchte ich jedoch etwas anmerken:

    In der Neustadt geht es zwar tatsächlich durch recht enge Straßen, aber das sind auch verkehrsarme Straßen. Verkehrsberuhigungen oder sogar Schaffung von Fußgängerzonen wären dort möglich, sodass kaum Konflikte zu erwarten wären. Es käme eben darauf an, wie man die Strecke dort umsetzt. Eine schnelle Durchquerung der Innenstadt halte ich nicht für erforderlich, da die meisten Fahrgäste ihr Ziel oder ihren Ausgangspunkt wohl in der Innenstadt haben werden und deren Interesse dort vor allem einer guten Erreichbarkeit gelten dürfte. Zur schnellen Durchquerung der Innenstadt gibt es schon genügend U- und S-Bahnlinien.

    Der Endpunkt Goldbekplatz ist nicht als Endpunkt gedacht, wie ja schon aus dem Erläuterungstext eindeutig hervor. Hier liegt wohl ein Missverständnis vor, denn ich schrieb ja: „Die Endpunkte sollten aber auch nicht als endgültig betrachtet werden, sondern Möglichkeiten der weiteren Ausdehnung zulassen.“ Auch der Pfeil hinter dem Goldbekplatz sollte das eigentlich verdeutlichen. Als vorübergehenden Endpunkt halte ich ihn aber für denkbar. Ich wollte mich nur nicht auf den exakten weiteren Verlauf festlegen.

    Eine parallele Führung zur S-Bahn ist zwar in gewisser Weise vorhanden, muss aber doch dadurch relativiert werden, dass der Straßenbahn hier eine ganz andere Bedeutung als der S-Bahn zukäme. Sie wäre viel besser zur Feinerschließung geeignet. Außerdem liegt der Verlauf doch soweit nördlich der S-Bahn, dass nur an einigen Stationen, keineswegs an allen, eine Berührung erfolgt. Eine noch weiter nördlich liegende Führung, die zwar ein paar weniger gut erschlossene Gebiete erreichen könnte, würde jedoch an den bedeutenden Punkten von St. Pauli und Altona vorbei führen. Dafür wird aber der Großneumarkt erschlossen, der bisher nicht direkt bedient wird.

    Ferner wüsste ich noch gern, wo hier die großen technischen Schwierigkeiten gesehen werden, die zu einer so schlechten technischen Bewertung führen. Wenn man meint, die Straßen wären stellenweise zu schmal, dann sollte man sich einmal diese Situation einer vor einigen Jahren errichteten Neubaustrecke in einer anderen deutschen Großstadt ansehen: https://www.google.de/maps/place/M%C3%BCnchen/@48.1301945,11.5955478,3a,75y,34.45h,94.46t/data=!3m7!1e1!3m5!1svLEA-wEYhmJ8GNNUBJg5aQ!2e0!6s%2F%2Fgeo0.ggpht.com%2Fcbk%3Fpanoid%3DvLEA-wEYhmJ8GNNUBJg5aQ%26output%3Dthumbnail%26cb_client%3Dmaps_sv.tactile.gps%26thumb%3D2%26w%3D203%26h%3D100%26yaw%3D89.692337%26pitch%3D0!7i13312!8i6656!4m5!3m4!1s0x479e75f9a38c5fd9:0x10cb84a7db1987d!8m2!3d48.1351253!4d11.5819806!6m1!1e1

    Schließlich kann ich auch nicht die schlechte finanzielle Bewertung nachvollziehen, da hierfür auch eine Begründung fehlt. Gegenüber einer U-Bahn wäre das wohl wesentlich billiger.

    Um es klar zu stellen: Ich bin gerne bereit auch eine schlechte Bewertung hinzunehmen, aber ich bitte dann auch um entsprechende Begründungen. Ich sehe aber ein, dass der Goldbekplatz als dauerhafter Endpunkt nicht geeignet wäre. (Das hatte ich aber auch nicht gefordert.) Am Bahnhof Altona sollte übrigens auch kein dauerhafter Endpunkt liegen, deshalb auch dort die Pfeile.

  2. Sehr guter Vorschlag!

    Altona-Altstadt ist durch die Führung der City-S-Bahn sehr schlecht erschlossen (Grund: U4 alt). Die Große Bergstraße würde aus dem Dornröschenschlaf erweckt…

    1. Dankeschön! Der erste Kommentar zu einem meiner Hamburger Vorschläge. Ich hatte nicht mehr damit gerechnet. Es freut mich, dass mein Vorschlag, außer mir selbst, doch noch jemandem gefällt. 🙂

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