Lienientausch U1/U3 Hbf-Süd und Ringerweiterung über Wandsbek

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Beschreibung des Vorschlags

Hbf-Süd wurde die Rampe der U1 Richtung Lohmühlenstraße zwischen den Steckentunnel der U3 und einen ürsprünglich für die U1 Richtung Berliner Tor gebauten Streckentunnel gequescht, als man die U1 nach Wandsbek statt Billstedt umplante. Da erscheint ein Linientausch zwischen U1 und U3 machbar, wenn man statt der U1 die U3 in diese Rampe einschwänkt und die U1 in durch den vorhandenen südlichen Streckentunnel (derzeit Verbindungs- und Abstellgleis) Richtung Berliner Tor führt und diesen dort mit den U3 Gleisen verbindet.

Mit einer neuen Verbindungsstrecke Barmbek-Alter Teichweg kann dann die U3 einen erweiterten Ring über Wandsbak-Markt befahren. Die Einbindung dieses wichtigen Knotenpunktes dürfte den verkehrlichen Nutzen des Rings deutlich verbessern.

Der ehemalige Ost-Ring würde dann von den 8-Wagen-Zugen der U1 bedient. Eine Zweiglinie könnte Dehnhaide direkt nach Wandsbek-Gartenstadt abzweigen, und somit die Walddörferbahn deutlich beschleunigen. Die se könnte z.B. mit einer Grindellinie (Abzweig Stephansplatz) verbunden werden.

S4 und die Entlastung vom Verkehr der Walddörfer, sowie eine Verteilung der Verkehrslast auf zwei Ringrichtungen dürfte die Strecke über Wandsbek-Markt hinreichend entlasten, um mit der Zuglänge der U3 auszukommen.

Berliner Tor würde durch den Linientausch nur noch von 8-Wagen-Zug fähigen Linien bedient. Die derzeitige Situation ist problematisch, da der bahnsteiggleiche Übergang zwischen zwei Stecken besteht, von denen die stärker nachgefragte Relation nach Hbf.-Süd nur von kürzeren Zügen der U3 bedienbar ist. Dieses Problem würde von einer erhöhten Auslastung der U2 oder U4 (z.B. durch Abzweig in die Horner Geeest) noch weiter verstärkt.

Bei dem derzeitigen Fahrgastaufkommen im Bereich Wandsbaek-Markt wären 6-Wagen-Züge der U3 dort natürlich nicht nachfragegerecht. 2 der 3 Züge je 10 Min kommen derzeit aber bereits etwa halb gefüllt von Wandsbek-Gartenstadt und dieses würde bei meinem Vorschlag entfallen, da aus den Walddörfern dann der Weg über den ehemaligen Ostring zu allen Innenstadtfahrzielen und auch zu den meisten Fahrzielen im S-Bahn-Netz der schnellere ist.

Die S4 wird zudem bewirken, dass deutlich weniger Fahrgäste mit Bussen nach Wandsbek-Markt gebracht werden. Zumindest wäre dies erreichbar, wenn man die S4 auch in einem hinreichend attraktiven Takt fahren lässt.

Daher sehe ich kein Problem mit den 6-Wagen Zügen im Bereich Wandsbek. Eher könnte die Kapazität der dann auf den ehemaligen Ostring verlagerten Züge der U1 kritisch werden, da diese Wandsbek-Gartenstadt nicht mehr etwa zur Hälfte geleert würden. Allerdings wird auch die Walddörferbahn durch die S4 entlastet werden.

 

Metadaten zu diesem Vorschlag

Bewertung dieses Vorschlags

2 Benutzerbewertungen und redaktionelle Bewertung (2.7)
Durchschnittliche Benutzerbewertung:
Konzeptionelle Bewertung (4.5)
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Redaktionelle Bewertung:
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Finanzielle Bewertung (1.5)

Realisierungshorizont: langfristig

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Begründung der Bewertung durch die Redaktion

Konzeptionell erhält dieser Vorschlag eine sehr gute Bewertung. Technisch und vom Kosten-Nutzen-Faktor her sehen wir allerdings bei der Realisierung, trotz im Text dargestellter grundsätzlicher Machbarkeit, viele Hürden, die die Realisierungswahrscheinlichkeit deutlich mindern.

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4 Kommentare zu “Lienientausch U1/U3 Hbf-Süd und Ringerweiterung über Wandsbek

    1. Bei praktisch jeder Änderung im Netz, gibt es auch für einige Verbindungen Nachteile. Das gilt selbst beim Bau völlig neuer Strecken, da dann zumeist Buslinien entfallen.

      Von Wandsbek-Gartenstadt kann man entweder den direkten Bus nach Wandsbek Markt nehmen oder man steigt Krausestraße in den Ring um oder man fährt zum Einkaufen zur Hamburger Straße, die man so viel schneller erreicht.

      Habichtstraße könnte von einer Zweiglinie der U1, die hinter Habichtstraße nach Bramfeld verschenkt wird, bedient werden. Diese Zweiglinie könnte auf der anderen Seite z.B. Stephansplatz ausfädeln und die Grindelstrecke bedienen.

       

  1. Auf dem ersten Blick sinnvoll, aber nicht Nachfragegerecht… Derzeit gibt es morgens einen 3-/3-/4-Minutentakt auf der U1 – Mit 8-Wagenzügen. Und diese sind absolut notwendig, da es dort jetzt schon sehr voll ist. Und wenn dann nur noch 6-Wagenzüge fahren, werden die Züge leerer, weil dann bestimmt viele auf das Auto umsteigen.

    1. Bei dem derzeitigen Fahrgastaufkommen im Bereich Wandsbaek-Markt wären 6-Wagen-Züge natürlich nicht nachfragegerecht. 2 der 3 Züge je 10 Min kommen derzeit aber bereits etwa halb gefüllt von Wandsbek-Gartenstadt und dieses würde bei meinem Vorschlag entfallen, da dann der Weg über den ehemaligen Ostring zu allen Innenstadtfahrzielen und auch zu den meisten Fahrzielen im S-Bahn-Netz der schnellere ist.

      Die S4 wird zudem bewirken, dass deutlich weniger Fahrgäste mit Bussen nach Wandsbek-Markt gebracht werden. Zumindest wäre dies erreichbar, wenn man die S4 auch in einem hinreichend attraktiven Takt fahren lässt.

      Daher sehe ich kein Problem mit den 6-Wagen Zügen im Bereich Wandsbek. Eher könnte die Kapazität der dann auf den ehemeligen Ostring verlagerten Züge der U1 kritisch werden, da diese Wandsbek-Gartenstadt nicht mehr etwa zur Hälfte geleert würden. Allerdings wird auch die Walddörferbahn durch die S4 entlastet werden.

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