Flächenfreihaltung für einen neuen Hauptbahnhof

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Beschreibung des Vorschlags

Flächenfreihaltung für einen neuen Hauptbahnhof:

Bekanntlicher Weise platzt der Hamburger Hauptbahnhof bereits heute schon aus allen Nähten. Großzügige Abhilfe wird hierbei auch kaum die Realisierung der S4 schaffen.

Daher schlage ich vor die Flächen nördlich der HafenCity, den Oberhafen und die Flächen des heutigen Großmarktes langfristig für einen Bau eines neuen Hauptbahnhofs entsprechend freizuhalten. Ob dieser dabei tief in der Erde (ähnlich S21) liegen sollte oder in aufgeständerter Lage etc. wäre später festzulegen. Auch ob dieser neue Hauptbahnhof nur den Fernverkehr abwickeln würde und der alte Hauptbahnhof nur den Regionalverkehr oder Mischverkehre etc. wäre ggf. später bei einer möglichen Realisierung zu überprüfen.

Vorteil der Lage des oben dargestellten neuen Hauptbahnhofs wäre es, z.B. u.a. Fernverkehrsstrecken von Hannover, Bremen und Berlin nach Kopenhagen (neuer Fehmarnbelt-Tunnel) ohne Wenden im Bahnhof durchbinden zu können.

Der Hamburger Großmarkt müsste dementsprechend verlegt werden und der Oberhafen vermutlich zugeschüttet werden. Auch müsste ggf. ein neuer Tunnel den neuen Hauptbahnhof mit der Strecke nach Lübeck verbinden.

Städtebaulich könnten neue Flächen auf der Nordseite des neuen Hauptbahnhofes erschlossen werden.

 

Ein langfristiges Projekt für die Jahre nach 2040.

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7 Kommentare zu “Flächenfreihaltung für einen neuen Hauptbahnhof

    1. Von der groben Idee her sind sich die Vorschläge sehr ähnlich, das ist richtig !

      Alledings gibt es doch ein paar Unterschiede:

      1.) Langfristiges Projekt. Ich rechne damit, dass man gemäß Stuttgart21 dieses Projekt nicht vor 2040 realisieren kann bzw. auch nicht würde. Daher sollten die Flächen städtebaulich zunächst auch nur für eine solche spätere Realisierung freigehalten werden.

      2.) Favorisierung meines Vorschlags der Örtlichkeit weiter südlich (Oberhafen angrenzend an die Hafencity).

      3.) Keine generelle Schließung des bestehenden Hauptbahnhofs für den Fernverkehr. Der alte Hauptbahof würde weiterhin ergänzend für die Fernverkehrsabwicklung fungieren. So könnte am alten Hamburger Hauptbahnhof z.B. der Fernverkehr nach Kiel bzw. in Hamburg endende Fernverkehrslinien auch weiterhin (zusätzlich) an diesem halten.

      4.) Keine Zwischendecke, Umbau und Umnutzung des alten Hauptbahnhofs

      5.) Keine optionale Nachnutzung der Großmarkthallen als neuer Hauptbahnhof. Stattdessen der Abriss der Großmarkthallen von Bernhard Hermkes. Die Nachnutzung als Musical-Theater sollte nur temporär erfolgen. Beim Bau eines neuen Hauptbahnhofs im Bereich des Oberhafens sollte hier in einem neuen Städtebaukonzept die Stadt Hamburg entsprechend erweitert und ergänzt werden.

      6.) Anschluss an die U-Bahnhaltestelle „HafenCity Universität“ wesentlich fussläufiger, jedoch vermutlich auch mit einem PTS-System.

      Insofern sind die beiden Vorschläge ähnlich, aber doch etwas differenzierter.

       

      Meinen Vorschlag eines neuen Hauptbahnhof-Standortes, den ich das erste mal am 09.04.2014 auch schon auf der Seite NahverkehrHAMBURG.de gepostet hatte nochmal auf einer Google-Maps-Karte hier noch einmal (neben auch diversen anderen Ideen) zum anschauen: „Metropolregion Hamburg Verkehrsentwicklungsidee bis 2040“

      https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=ztSS82bQq0G0.k17N4XkjuDOM

  1. Sehr gut, durch einen neuen Bahnhof an dieser Stelle könnte man endlich das Problem lösen, dass aus Süden/Osten viel mehr Strecken den Hauptbahnhof erreichen als aus Westen. So könnte man zum Beispiel auch eine neue S-Bahn-Linie aus Buchholz nach Ahrensburg durchfahren lassen.

    Welche Frage sich mir hier stellt ist: Wie willst du den neuen Bahnhof an den Hauptbahnhof un die Innenstadt anbinden? Der neue Bahnhof liegt immerhin mehrere Kilometer entfernt und nur eine U-Bahn-Linie (U4) kann nicht die vielen Menschen zum alten Bahnhof bringen , die dort schon immer rumlaufen. Man hätte außerdem keinen Anschluss mehr nach Barmbek oder Altona. Am Ende müssten viele Züge also trotzdem weiterfahren und der Hauptbahnhof  würde um ein Weniges entlastet werden.

    1. Selbverständlich würde man hier auch die Anbindung mit einer S-Bahn realisieren.

      So könnte z.B. der S-Bahn-Ast von Bergedorf, Harburg, Hasselbrook (also Rahlstedt und Barmbek) und vom bestehenden „alten Hauptbahnhof (alle weiteren S-Bahnlinien inkl. Altona) mit eingebunden werden.

      Das bedeutet aber nur ein „kann“ nicht ein „muss“. Es könnte auch ein Konzept gefunden werden, wo z.B. es dann eine S12 oder S22 geben könnte (alle S x2-Linien z.B. über den neuen Hauptbahnhof). Vielleicht auch sogar eine S32 und S33 und  S52,S53,S62,S63 usw usw. Also z.B. anhand der 3er Linien so:

      S3 ganz normal über Hammerbrook – alter Hauptbahnhof – Junfernstieg

      S31 ganz normal über Hammerbrook – alter Hauptbahnhof – Dammtor

      S32 über den neuen Hauptbahnhof – alter Hauptbahnhof – Jungfernstieg

      S33 über den neuen Hauptbahnhof – alter Hauptbahnhof -Dammtor

      oder, oder, oder. Der Fantasie will ich hier und heute keine Grenze ziehen.

      Das wäre im einzelnen dann bei der eigentliche Planung festzulegen.

      Auch ob es ggf. dann z.B. eine S7 von Geesthacht über den neuen Hauptbahnhof nach z.B. Rahlstedt oder zum Airport geben würde, könnte man bei der Planung alles überdenken.

      Fakt ist bei meinem Vorschlag allerdings, dass auch weiterhin einige Fernbahnzüge am alten Hauptbahnhof halten würden (ähnlich zu vergleichen mit Berlin und dem Potsdamer Platz). Das wären z.B. Fernzüge nach Kiel oder in Hamburg endende.

      Ohne Halt am alten Hamburger Hauptbahnhof könnten folgende ICE-Linien , also ohne aufwendiges Wenden im alten Hbf, realisiert werden:

      Bremen – Hamburg Hauptbahnhof NEU – Kopenhagen (via Fehmarnbelttunnel),

      Hannover – Hamburg Hauptbahnhof NEU – Kopenhagen (via Fehmarnbelttunnel),

      Berlin – – Hamburg Hauptbahnhof NEU – Kopenhagen (via Fehmarnbelttunnel).

      Auch einige Regionalbahnen könnten dementsprechend neu ausgerichtet werden.

       

      Die Anbindung zur bestehenden U-Bahn U4 Haltestelle HafenCity Universität würde mittels unterirdischen Fahrsteigen (PTS) erfolgen.

      Auch in Wien am neuen Hauptbahnhof hat man damals darüber nachgedacht, ob man die Haltestelle U1 Südtiroler Platz weiter in Richtung süden verlegen müsste, mit dem Resultat, dass man dort nur einen Fussgängertunnel (allerdings ohne PTS-System) gebaut hat.

      Ein anderer -ähnlicher- Vorschlag kommt von flor1an:

      https://liniefuenf.de/proposal/verlegung-des-hauptbahnhofs/

      allerdings soll nach diesem Vorschlag der alte Haupbahnhof keinen Fernverkehr mehr bedienen. Das halte ich für wenig zielführend.

      (siehe auch Unterschiede im Kommentar weiter oben)

       

      Weitere Fragen ?

  2. Du hattest ja ziemlich viele Vorschläge zum S-Bahn-Netz gemacht. Wenn man diese Vorschläge alle ins Gleichstromnetz einfädelt und zwar vor dem Hauptbahnhof, dann besteht meiner Meinung nach überhaupt kein Bedarf für einen neuen Hauptbahnhof, denn es fallen dann ja die Linien RB31, RB41, RB61 und RB81 aus dem Hauptbahnhof weg.

  3. Mit diesem Vorscvhlag würde der HBF nicht nur aus der Innenstadt herausgenommen werden, sondern auch sämtliche Schnellbahnanschlüsse vcerlieren. In Hamburg erreichtr man glücklicherweise mit jeder Schnellbahn den Hauptbahnhof.

     

    Mehr Platz ist da auch nicht. Und zuzviele Gleise verwirren nur.

    Gut wäre zwar die Möglichkeit von Lübeck und Büchen ohne Kopfmachen nach Süden zu fahren, aber das gehtr auch anders:

    Elbtunnel bei Altona

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